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Rente mit 63

Im Aktuellen Gesetzgebungsverfahren wird im Bundestag über die abschlagsfreie Rente mit 63 verhandelt.

Worum geht es: Zurzeit müssen Rentner, die eine vorgezogene Rente (Altersruhegeld oder Erwerbsminderungsrente) beantragen, mit bis zu 18% weniger Rente auskommen. Hier möchte die Regierung für Versicherte ab dem 63. Lebensjahr eine Rente ermöglichen, die bei 45 Jahren Beitragszeit ohne Abschläge oder Kürzungen in voller Höhe zur Verfügung steht.

Problematisch ist derzeit die Anerkennung von Arbeitslosenzeiten (Pflichtbeitragszeit!). Ob diese in voller Höhe anerkannt werden oder für welchen Zeitraum (Stichtagsregelung) sie anerkannt werden ist aus den Beschlussvorlagen noch nicht ersichtlich.

Mütterrente

Kinder die nach 1992 geboren wurden bescheren der Mutter drei volle Jahre Kindererziehungszeiten auf dem Rentenkonto.

Mütter die bis 1991 Kinder geboren und groß gezogen haben, wurden bisher nur mit einem Jahr Kindererziehungszeiten „belohnt“.

Hier ist es Wille der Regierung eine Anpassung vor zu nehmen und die Mütterrente für Geburten vor dem 31.12.1991 dem Versicherungskonto zwei Jahren Kindererziehungszeiten hinzu zu rechnen. Daraus folgt, dass für jedes Kind eine Rentensteigerung von 28 EURO monatlich zu erwarten ist. Mütter die bereits in Rente sind können voraussichtlich ab Dezember mit einer Nachzahlung für die Monate ab Juli 2014 rechnen.

Unklar ist noch, ob die Rentensteigerung nur auf Antrag ausgezahlt wird, oder automatisch allen Rentnern zugutekommt. Möglicher Weise müssen auch die Witwen- und Hinterbliebenenrenten neu berechnet werden!